Der Mieze & Fiffi Blog

Informatives über Katze und Hund

April 14, 2014
von Matthias
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Alle Jahre wieder: Die Zeckenzeit beginnt

Auch dieses Jahr beginnt mit den steigenden Temperaturen wieder die Zeckenzeit. Auf Grund des milden Winters wird diese auch wieder sehr heftig werden. Bis Juni wird die Aktivität der Zecken stetig zu nehmen, in den heißen Sommermonaten etwas zurück gehen, um dann im Herbst ihren zweiten Höhepunkt zu erreichen.

Gefährlich an Zecken ist, dass sie, je nach Region, die für Mensch und Tier gefährliche Borreliose und FSME übertragen können. Desweiteren ist die “Braune Hundezecke”, die mittlerweile recht häufig vorkommt, der Auslöser für Krankheiten wie Babesiose (Hundemalaria), Canine Ehrlichiose (Zeckenfieber), Canine Cyclische, Thrombozytopenie (Gerinnungsstörungen) und Hepatozoon canis (höchstgefährliche Parasitose mit Organbeteiligung).

Besonders häufig kommen Zecken in Waldrändern, Bachrändern und Waldlichtungen, sowie in Gräsern und Pflanzen an Waldrändern vor. Die weitverbreitete Meinung das Zecken sich von Bäumen auf ihre Wirte fallen lassen ist unwahr. Ausgewachsene Zecken können bis zu 1,5 Meter hoch klettern und lassen sich von dort von einem Wirt abstreifen. Danach sucht sie sich eine weiche, warme Körperstelle mit dünner Haut und beißt zu.

Nach dem Biss sollte die Zecke möglichst schnell entfernt werden, damit die Gefahr das Erreger auf das Tier übergehen möglichst gering gehalten werden. Die Entfernung darf nur mit einem geeigneten Werkzeug wie einem Zeckenzieher oder Zeckenschlinge erfolgen. Bei unsachgemäßer Entfernung besteht ebenfalls die Gefahr das Krankheitserreger auf das Tier übergehen. Grundsätzlich sollte ein Tier nach jedem Spaziergang auf Zecken untersucht werden.

Um die Gefahr eines Zeckenbefalls zu vermeiden, bietet es sich an vor dem Spaziergang ein zeckenabweisendes Mittel wie ZeckEx zu verwenden.

Man kann sein Tier auch vorbeugend zu schützen, z. B. mit dem Abwehrkonzentrat für Hunde oder dem Abwehrkonzentrat mild für Katzen.  Mit diesen Mitteln wird ein nachhaltiger und dauerhafter Schutz gegen Lästlinge wie Zecken oder Flöhe erreicht.

Ich persönlich verwende lieber natürliche Produkte, da diese den Stoffwechsel der Tiere im Gegensatz zu chemischen Produkten nicht belasten. Nebenwirkungen gibt es nur äußerst selten.  Auch ist eine Resistenzentwicklung gegen natürliche Produkte normalerweise nicht möglich. Spezielle Vorsichtsmaßnahmen sind nicht nötig.

Ebenso wie chemische Produkte bieten auch natürliche Produkte keinen 100%igen Schutz. Das Absuchen des Tieres muss in den zeckenreichen Monaten trotzdem erfolgen.

März 25, 2014
von Matthias
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Produktvorstellung: Pepper’s Choice Nassfutter für Hunde

Das Hundefutter von Pepper’s Choice wird unter Verwendung von hochwertigen Zutaten in Lebensmittelqualität hergestellt. Der Fleischanteil beträgt 70% und der  überwiegende Anteil ist Muskelfleisch und Herz, welches vom Körper des Hundes am besten verwertet werden kann.

Alle Sorten von Pepper’s Choice sind Alleinfuttermittel die alle wichtigen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthalten. Diese werden durch natürliche Zusätze wie Seealgen, Eierschalenpulver, Obst, Gemüse und nützliche Kräuter dem Fleisch beigefügt.

Pepper’s Choice Nassfutter wird schonend gegart und danach kalt abgefüllt. Dies hat den Vorteil das die wichtigen Inhaltsstoffe weitestgehend erhalten bleiben. So wird dem Hund die wichtige Energie geliefert die er täglich braucht und zusätzlich das Immunsystem gestärkt.

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Bei so einem hochwertigen Futter ist es selbstverständlich das alle Menüs frei von Farb-, Lock- und Konservierungsstoffen sind. Auch wird auch die Verwendung von Tier- und Knochenmehlen und minderwertige Nebenerzeugnisse, Zucker und synthetische Bindemittel verzichtet.

Durch die gesunde Zusammensetzung und den Verzicht auf Gluten sind die Pepper’s Choice Nassfuttersorten sehr gut verträglich und auch für Allergiker geeignet.

Zur Wahrung der Qualität wird das Futter durch das SG Institut Fresenius geprüft. Hergestellt wird Pepper’s Choice Nassfutter in einem deutschen Metzgereibetrieb unter Verwendung von heimischen Rohstoffen.

Besonders zu erwähnen ist noch die zu 100% offene Deklaration. Auch für Barfer ist dieses Futter eine gute Alternative, wenn die Rohfütterung (z. B. im Urlaub) nicht möglich ist.

Von Pepper’s Choice sind ausserdem noch leckere Snacks wie Pferdestrossen, Achillessehnen und Fleischwürfel erhältlich. Abgerundet wird das Sortiment durch wunderschöne Häkelspielzeuge.

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Februar 19, 2014
von Matthias
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BARF für Hund und Katze

Immer wieder höre ich von Kunden, das ihre Tiere durch minderwertiges Industriefutter krank geworden sind. Sie bekommen Nierenprobleme, Allergien, sowie Haut- und Fellprobleme. Daher möchte ich heute mal eine Lanze für das Barfen brechen, denn BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) ist für mich immer noch die bestes Ernährung für Hund und Katze.

In vielen Fertigfuttersorten ist viel zu viel Getreide, aber auch Zucker enthalten. Damit kann weder der Organismus eines Hundes, noch der einer Katze etwas anfangen. Zudem macht es die Tiere krank. Beide gehören zur Familie der Carnivoren, also Fleischfresser. Und genau das ist es auch, was der Körper der Tiere braucht, hochwertige, tierische Proteine. Selbst Futtersorten die mit einem Fleischanteil von 98% werben, enthalten nur minderwertiges „Fleisch“ wie z. B. Lunge. Denn der Begriff Fleisch bedeutet bei Futtermitteln nicht automatisch Muskelfleisch.

Natürlich gibt es auch einige wenige Ausnahmen die in ihrem Futter hochwertige Zutaten wie Muskelfleisch, Herzen oder Mägen verwenden. Dazu gehören z. B. Paul’s Beute oder Catz Finefood. Diese Hersteller deklarieren ihr Futter aber auch so, dass der Verbraucher sofort sieht, welche Fleischsorten verwendet werden. Steht in der Zutatenliste eines Futters das mit 98% Fleischanteil wirbt nur „Fleisch- und tierische Nebenerzeugnisse“ sollte man besser die Finger davon lassen, denn ein Hersteller der hochwertige Zutaten verwendet gibt dies auch in der Zutatenliste an.

Nun aber zurück zum Barfen. Viele Besitzer haben Angst ihre Tiere könnten nicht täglich alle Nährstoffe bekommen, die sie benötigen. Aber mal ehrlich, wer von uns rechnet sich täglich den Nährstoffbedarf aus und ernährt sich dem entsprechend? Wichtig ist, dass Hund oder Katze über einen Zeitraum von mehreren Wochen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Dabei kann es an einem Tag mal weniger sein, am anderen dafür wieder etwas mehr. Alle freilebenden Tiere ernähren sich so und haben keine Probleme.

Zudem gibt es mittlerweile viele Barf-Supplemente die die Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen recht einfach möglich machen. Wenn man sich einmal in die „Materie“ eingearbeitet hat, lässt sich eine Mahlzeit recht schnell zubereiten. Dafür bekommt man im Handel auch eine recht große Auswahl an Fleischsorten, so dass für jede Fellnase das passende dabei ist.

Auch bieten viele Händler mittlerweile fertige Barfmahlzeiten an, die bereits mit allen wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen angereichert sind. Einfacher kann es kaum gehen.

Umgerechnet auf den Kilopreis von Nass- oder Trockenfutter ist das Barfen oftmals auch noch preisgünstiger.

Es kann natürlich sein, dass man anfangs ein wenig Geduld braucht, wenn das Tier bisher kein Rohfleisch kennt. Ich vergleiche das gern mit einem Kind, das bisher nur mit Fast Food ernährt wurde und nun plötzlich Obst und Gemüse essen soll. Auch hier wird sicherlich erst mal gestreikt. Aber mit ein bisschen Durchhaltevermögen kann Hund und Katze langsam auf Frischfutter umgestellt werden.

Sollte ein Welpe oder Kitten neu einziehen kann ich nur empfehlen es gleich von Anfang an ans Barfen zu gewöhnen.

Ich kann aus eigener Erfahrung nur empfehlen es einfach mal auszuprobieren. Hund und Katzen danken es mit Gesundheit, einem schönen Fell und viel kleineren „Häufchen“.

November 27, 2013
von Matthias
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Meine blinde Katze Mila

Heute möchte ich über unser neustes Familienmitglied berichten. Die kleine Mila.

Als ich mich über die Strassenhunde in Rumänien informiert habe um eine geeignete Organisation für eine Spendenlieferung zu finden, stieß ich auf die Seite der Streunerhilfe Bulgarien. Natürlich schaute ich mir dort gleich die Fellnasen an, die Hilfe und vor allem ein neues zu hause benötigen. Besonders fiel mir die kleine, blinde Mila auf. Sie wurde im Alter von 3-4 Monaten während einer Kastrationsaktion in einer Katzenkolonie in Bulgarien gefunden. Beide Augen waren schwer entzündet und deshalb wurde sie vom Team vor Ort gleich mitgenommen. Mila wurde dem Tierarzt vorgestellt, doch dieser musste leider feststellen, dass die Augen nicht mehr zu retten sind und amputiert werden müssen. Die OP überstand Mila gut und lebte sich in ihrer Pflegefamilie in Bulgarien schnell ein.

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Nach dem alle Formalitäten erledigt waren, ging Mila auf die grosse Reise von Bulgarien nach Deutschland. Diese dauerte mit einem Zwischenstop in Österreich gut 24 Stunden. Mila wurde mit einer weiteren Katze nach Bünde gebracht, wo wir sie dann unversehrt in Empfang nehmen konnten. Auf der Heimfahrt war sie ganz ruhig und schlief fast die ganze Zeit. Zu hause angekommen bezog Mila erst einmal allein das Wohnzimmer und erkundete alles vorsichtig, aber sehr neugierig. Einen grossen Teller mit Nassfutter verschlang sie ganz gierig und komplett. Nachdem sie einen Schlafplatz gefunden hatte, ließ ich sie in ihrem neuen Domizil erst einmal allein.

Am nächsten Morgen staunte ich nicht schlecht, als ich sie bereits vergnügt auf dem kleineren Kratzbaum sitzen sah. Auch die Katzentoilette hatte sie zuverlässig benutzt. Mittlerweile bewegte sie sich schon sehr sicher durch den Raum und holte sich auch gleich ihre Streicheleinheiten ab. Nun stand ein Besuch bei meinem Tierarzt an, den sie sehr gut mit machte. Nach ausführlicher Untersuchung und verschiedenen Tests wurde Mila eine gute Gesundheit bescheinigt.

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Mila blieb noch die nächsten Tage separiert um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und ersten Kontakt durch die verschlossene Tür mit den anderen Katzen aufzunehmen.  Als ich das Gefühl hatte sie hatte sich gut eingelebt, lernte sie zu erst Faye kennen, die ungefähr im gleichen Alter wie Mila ist. Die Beiden verstanden sich auf Anhieb und es gab keinen Streit oder Stress. Auch als später die erwachsenen Katzen dazu kamen, gab es kaum Faucherei. Im Vorfeld hatte ich Feliway eingesetzt, dass hier gut gewirkt hat.

Faye und Mila toben seit dem fröhlich durch die komplette Wohnung. Mila steht da Faye in kaum etwas nach. Natürlich springt sie nicht auf Schränke oder ähnliches, aber den Kratzbaum erklimmt sie ohne Probleme bis zur höchsten Stufe. Die Fensterbank betritt sie über den Kratzbaum, hinunter springt sie aber direkt. Beim balgen trifft sie z. B. den sich bewegenden Schwanz von ihren Mitkatzen mit so einer Genauigkeit,  dass man kaum glauben kann das sie blind ist . Hier Lieblingsspielzeug sind die Kitty Boinks, mit denen kann sie sich stundenlang beschäftigen.

Sie erkundet viel mit der Nase und natürlich mit ihren Tasthaaren. Wenn man sie hoch nimmt und an anderer Stelle wieder runter setzt, dauert es nur wenige Augenblicke bis sie sich wieder zurecht gefunden hat. Auch wenn mal ein Sessel nicht am üblichen Platz steht ist das überhaupt kein Problem für Mila. Natürlich sollte man dort wo Möbel o. ä. als Auf- und Abstieghilfen genutzt werden auch immer an ihrem Platz stehen bleiben.

Ich bin wirklich froh das ich mich entschieden habe Mila zu adoptieren und kann abschliessend nur sagen, das eine blinde Katze die gleiche Lebensqualität hat ein eine Sehende.

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Juli 13, 2013
von Matthias
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Gewinnspiel: Katzenspielzeug “Prinz und Prinzessin”

Heute startet unser Gewinnspiel für alle Katzenbesitzer. Zu gewinnen gibt es “Prinz & Prinzessin” aus der Trixie-Kollektion von Maja Prinzessin von Hohenzollern.

Die Prinzessin trägt einen Schleier und ein Diadem, der Prinz Fliege und Krone. Beide sind aus hochwertigem Plüsch hergestellt und haben im Körper eine Schelle. Die Größe beträgt ca. 5 cm.

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Juli 5, 2013
von Matthias
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Gewinnspiel: Ludwigswelt Hundelollies

Die leckeren Lollies vom Hundestar Ludwig gibt es in den Geschmacksrichtungen Leberwurst, Salami und Gouda. Der Stiel des Lollies ist aus einer Kaustange, so das der Lolli komplett gefressen werden kann.

Für die Herstellung werden nur Zutaten in bester Qualität verwendet. So kann man seinem Liebling mal etwas besonderes gönnen.

Wer die Lollies gerne von seinem Hund mal testen lassen möchte, kann hier bei unserem Gewinnspiel mitmachen: Teilnehmen!

Viel Glück!

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Juni 22, 2013
von Matthias
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Tipps gegen Zecken und Flöhe

Es muss nicht immer die Chemiekeule sein, es gibt mittlerweile auch wirksame Naturprodukte, auf Basis von z. b. Teebaumöl oder Lavendelöl. Diese verändern den Körpergeruch ihres Vierbeiners, so dass dieser für die Lästlinge uninteressant wird. Für Mensch und Tier ist diese Veränderung aber nicht wahrnehmbar.

Diese Präparate gibt es in verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten, als Halsband, Spot on oder zum Einmassieren im Ohrzapfen. Der Wirkstoff verteilt sich dann über den ganzen Körper. In den ersten 48 Stunden sollte auf ein intensives Bad verzichtet werden.

Bei einem Flohbefall sollte die anschließende Entwurmung nicht vergessen werden. Flöhe übertragen sehr häufig den Gurkenkernbandwurm an Katzen und Hunde.

Trotz der Bandhandlung der Tiere sollte einmal täglich eine Zeckensuche am Körper des Tieres erfolgen. Achselhöhlen und Zehenzwischenräume dürfen dabei nicht vergessen werden. Sollte eine Zecke entdeckt werden kann diese einfach mit einer Zeckenschlinge entfernt werden.

Sollten Hund oder Katze mit Flöhen befallen sein, muss vor allem die Umgebung behandelt werden, denn nur 10% der Flohpopulation leben direkt auf dem Tier. Eier, Larven und Puppen nisten sich in Schlafplätzen, Teppichen usw. ein. Aus diesem Grund muss alles regelmässig (über einen Zeitraum von 6 Monaten) abgesaugt und gewaschen werden. Der Einsatz von Verneblern und Sprays sollte gut überlegt werden, da diese äußerst giftig sind.

Werden Katzen und Hunde zusammmen gehalten, muss darauf geachtet werden das die Katze mit den Präparaten des Hundes nicht in Berührung kommt, da diese für Katzen giftig sind. Für Katzen bitte nur die Mittel verwenden die für diese auch zugelassen sind.

Mai 2, 2013
von Matthias
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Fellpflege bei Hunden

Gerade im Frühjahr, wenn der Fellwechsel ansteht, ist das Bürsten besonders wichtig, um abgestorbene Haare zu entfernen. Das neue Fell wächst, dadurch das die Haut nun besser atmen kann, viel schöner nach.

Zusätzlich ist das regelmässige Bürsten ein Schutz vor Parasiten, da diese durch die Pflege schnell entdeckt, bzw. entfernt werden. Außerdem nisten sich Parasiten gerne in verfilzte Stellen im Fell ein. Das wiederholte Bürsten fördert zudem auch die Durchblutung der Haut und unterstützt das Fellwachstum.

Kurzhaarige Hunde, wie Rottweiler oder Boxer müssen nur einmal in der Woche gebürstet werden. Langhaarige Rassen sollten täglich gebürstet werden. Am besten verwendet man ein Bürste mit weichen Borsten oder einen Kamm. Werden die Hunde im Freien gepflegt, vermeidet man übermässig Haare in der Wohnung.

Gebürstet und gekämmt wird immer mit dem Strich, abwärts vom Kopf in Richtung Körper und Beine. Mit der Bürste lassen sich so gut lose Haare aufnehmen. Bei dichtem Unterfell bietet sich ein Messerkamm an. Hier hebt man das Deckhaar hoch und bürstet dann die Unterwolle von innen nach aussen.  Die Fellpflege ist bei einem langhaarigen Hund beendet, wenn man mit einem Kamm mühelos durch das Fell gleiten kann.

Die Fellpflege sollte unbedingt genutzt werden, um die Haut auf Reizungen und Verletzungen zu untersuchen. Auch auf kahle Hautstellen und Parasiten sollte geachtet werden. Im Zweifelsfall sollte dann auch bei einem Befund der Tierarzt aufgesucht werden.

Je nach Felltyp sollte die Pflegeeinheit 15 bis 30 Minuten dauern. Ein positiver Nebeneffekt der Pflege ist die stärkere Bindung zwischen Hund und Halter, daher sollte mit der Pflege schon im Welpenalter begonnen werden.

Sollte der Hund mal extrem schmutzig sein, bietet sich ein Hundebad an. Es sollte auf jeden Fall ein Shampoo speziell für Hunde verwendet werden. Man gießt zuerst das handwarme Wasser über Rücken und Hals des Hundes, zum Schluss vorsichtig über den Kopf. Dann wird das Shampoo gründlich aufgetragen, bis es schäumt. Danach spült man das Shampoo mit klarem Wasser aus und achtet darauf, dass nichts in Augen und Ohren gelangt. Nun wird das Fell noch trocken gerubbelt.  Bevor der Hund nun wieder raus geht, sollte das Fell gut getrocknet sein. Bei Verwundung eines Föns ist darauf zu achten, dass dieser nicht zu heiss ist und man nicht zu nah ans Fell kommt um Verbrennungen zu vermeiden.

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April 15, 2013
von Matthias
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Wie bekomme ich meinen Welpen stubenrein?

Als neuer Besitzer eines Welpen ist dieses Thema sicher das wichtigste und bestimmt in den ersten Wochen auch den Tagesablauf von Hund und Herrchen.

Vorab sollte man wissen, dass Hunde ihre Schlafstätte sauber halten. Sie machen also weder in ihr Körbchen, noch auf die Couch, noch auf den Schoss ihres Halters. Als Besitzer ist man nun also gefordert und muss erkennen wann der Welpe sein Geschäft erledigen muss. Und junge Tiere müssen sehr häufig ihre Blase leeren. Wenn der Kleine aus dem Schlaf erwacht, direkt nach dem Fressen, aber auch nach einer ausgiebigen Spieleinheit gehört der Hund ins Freie um sich erleichtern zu können.

In der Anfangszeit sollte dies alle 2 Stunden passieren, auch in der Nacht muss man sich einen Wecker stellen. Der Welpe sollte dann immer an den gleichen Ort gebracht werden, von dem man denkt das es der passende ist. Er sollte dort wenig abgelenkt sein und vielleicht ein bisschen grün zum schnüffeln finden. Dort sollte man sich dann 1-2 Meter entfernen und ihn nicht direkt ansprechen, damit in Ruhe das Geschäft erledigt werden kann. Hat es dann geklappt, muss der Hund ausgiebig und auch überfreudig gelobt werden. Hin und wieder darf es auch mal ein Leckerli geben. Nach mehreren Wiederholungen wird er von allein sein Geschäft verrichten und auf seine Belohnung warten.

Das Hundelager sollte nachts in der Nähe des eigenen Bettes stehen, damit man im “Notfall” schnell mit dem Welpen ins Freie kann. Dafür sollte man sich auch schon alles bereit legen. Ein Welpe der weitab und allein untergebracht wird, wird verängstigt sein und sich aus Angst lösen.

Geschieht doch einmal ein Malheur darf man den Hund weder anschreien, noch schütteln, noch mit der Nase ins Geschäft stupsen. Der Welpe kann nicht verstehen, was man von ihm will. Ertappt man ihn auf frischer Tat, unterbricht man sein Handeln und bringt ihn sofort ins Freie. Am besten trägt man ihn dabei, damit er nicht unterwegs schon alles “verliert”.

Auch wenn es manchmal nicht leicht fällt, nach 4-5 Wochen wird man für seine Mühen belohnt und der Hund ist stubenrein.

April 2, 2013
von Matthias
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Tipps zur Katzenerziehung

Die wichtigste Regel bei der Erziehung der Katze: Strafen bringen nichts! Verbote oder Liebesentzug kann eine Katze nicht verstehen und sind nicht geeignet eine Katze dazu zu bringen, etwas zu tun was Mensch will. Richtiger ist es die Katzen zum lernen zu “verführen”, in dem man die Sinne der Katze anspricht.

Katzen haben von Natur aus eine große Beobachtungsgabe. So kann man viele Dinge die man einer Katze beibringen möchte, ihr einfach vormachen. Schlaue Katzen haben dies dann schnell durchs alleinige zuschauen verstanden. Man darf es natürlich nicht übertreiben und muss mit einfachen Übungen beginnen.

Da Katzen Gewohnheitstiere sind, ist es ratsam die Unterrichtseinheiten immer zur selben Zeit, am gleichen Ort und mit dem gleichen Ablauf stattfinden zu lassen. Es sollte zu Zeiten sein, an dem die Katze hellwach und munter ist. Kurz nach dem Fressen ist also kein guter Zeitpunkt.

Wichtig ist auch die Stimmlage. Laute und aggressive Sprache mögen Katzen gar nicht. Lieber mit ruhiger und ausgeglichener Stimme sprechen. Dies weckt die Aufmerksamkeit der Katze.

Auch sollte die Trainingsumgebung frei von Ablenkung sein. Wenn mehrere Katzen in einem Haushalt leben, dann ist es sinnvoll den Tieren Einzelunterricht zu geben. Die Ablenkung in der Gruppe ist einfach zu groß.

Die Menge die eine Katze aufnehmen kann, ist wie auch beim Menschen, begrenzt. Eine Trainingseinheit sollte 15 Minuten nicht überschreiten. Verliert die Katze vorher das Interesse, sollte man die Einheit vorzeitig beenden.

Da Katzen Spielzeuge lieben, kann man diese als Erziehungshilfen einsetzen. Allerdings sollte das Belohnungspielzeug etwas besonderes sein und nur zu diesem Zweck eingesetzt werden, da dieses sonst schnell seinen Reiz verliert. Werden Leckerlis zur Belohnung eingesetzt, muss man die Menge von der der täglichen Futtermenge abziehen, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden.

Man sollte immer nach den Vorlieben seiner Katze trainieren. Sportliche Katzen mögen lieber Bälle und Bewegungsspielzeug, während bedächtige Katzen mehr Freude an Denk- und Intelligenzspielen haben.

Mit Geduld und Ausdauer kann man seiner Katze einiges beibringen und bringt damit Abwechslung in ihren Alltag.

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